Projekt 5. Klasse: Leben und Kunst der Steinzeitmenschen

Unsere Vorfahren: vor ca. 15 000 Jahren haben sie hier in unseren Breiten gelebt und wir können uns sogar viele Bilder anschauen, die sie in tiefe, dunkle Höhlen gemalt haben. 1940 ist ein Junge im südlichen Frankreich bei der Ortschaft Lascaux tief in die Höhle abgerutscht. Als er ein Streichholz entflammte, konnte er kaum glauben, was er sah: kämpfende Stiere, rennende Wildpferde,… Unglaublich, wie sie damals Tiere in Form und Bewegung dargestellt und welche unerklärlichen Zeichen sie sich ausgedacht  haben!
 Welche Bilder sind dort zu sehen, wie sind sie entstanden, welche Farben sind das? Ein Film zeigt den Fünftklässlern, was die Forscher herausgefunden haben.

Wir malen wie in der Steinzeit! Dazu brauchen wir eine Höhlenwand. Zwei großen Packpapierbahnen (1 x 4 m) werden mit Leim, Kreide, Erde-Sand, etwas Ocker und Eisenoxyd präpariert. Die ersten Handzeichen als Abdruck oder Schablone entstehen noch auf dem feuchten Grund. Nächste Stunde wird gemalt. Statt mit Manganbrocken(schwarzes Eisenoxyd) werden mit Kohlestücken Umrisse oder Zeichen skizziert. Dann stellen die Kinder ihre Farben selbst her: sie verwenden dazu wie damals Erdfarben:  Ocker, rotes Eisenoxyd und Manganoxyd bzw. Kohlestaub. Sie experimentieren aber auch mit Pflanzenpulver aus der Küche: Curkuma, Paprika, Kaffee. - Manche Kinder erfinden kleine Jagdgeschichten, andere malen in Nachbarschaft, einige helfen sich gegenseitig… Die Schüler erzählen sich, was sie gemalt haben.

Die beiden Packpapierbahnen werden zusammengefügt und an eine niedrige, schräge, d.h. höhlenartige Decke angebracht: Auch im Derksen haben die Steinzeitmenschen ihre Bilder hinterlassen.