Neben der Teilnahme von längerfristig Erkrankten am Unterricht per Videokonferenzschaltung können wir noch zwei weitere besondere technische Hilfestellungen anbieten:

1.     Sprachausgabe am Computer

Dank der freundlichen Unterstützung der Firma LOGOX konnten wir einzelne Computer mit einer Software ausstatten, die es ihren Kindern erlaubt, sich Geschriebenes vorlesen zu lassen. Das funktioniert mit Texten, die im Word oder rtf-Format erstellt sind, ebenso wie etwa mit pdf-Dateien oder Internetseiten. Interessant kann das insbesondere für solche Schüler sein, die vorübergehend oder dauerhaft daran gehindert sind, entsprechende Texte mit den Augen zu erfassen und niemanden haben, der ihnen lange vorlesen kann.

Damit Sie einen optischen Eindruck davon bekommen, wie der Bildschirm aussieht, hier eine entsprechende Einstellung eines Wikipediatextes aus dem Internet:

 

 

2.     Umwandlung von Sprache in Text mit Hilfe des Computers

Dank der freundlichen Unterstützung von IBM konnten wir für Schüler, die vorübergehend oder dauerhaft in ihrer manuellen Fähigkeit zur Abfassung schriftlicher Texte beeinträchtigt sind, diese Unterstützung anbieten. Mit Hilfe eines Diktierprogramms "ViaVoice" können so etwa Hausaufgaben in Textform in den Computer diktiert werden. Ausgedruckt erfüllen diese Nachweise des häuslichen Fleißes denselben Zweck wie ein handschriftlich abgefasster Hefteintrag. Kleine, aber notwendige Einschränkung, um keine überzogenen Erwartungen zu wecken: Das Programm muss vom jeweiligen Sprecher trainiert, also an dessen individuelle Sprache gewöhnt werden und ist zudem nacharbeitungsbedürftig. Wie alle technischen Hilfen also zwar wirklich nicht perfekt, aber für diejenigen, die darauf angewiesen sind, eine große Hilfe.