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Chinesischtag in Berlin
am 24. und 25. Juni 2006
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Unsere Kurzreise nach Berlin zum Chinesischtag begann am 24.06.2006
morgens um 6:36 Uhr mit der Fahrt mit dem ICE von München nach
Berlin.
Nach der Ankunft im
neuen Berliner Hauptbahnhof und einer kurzen S-Bahnfahrt erreichten wir
die Chinesische Botschaft und wurden dort sehr freundlich empfangen. Im
China-Restaurant in der Nähe des Botschaftsgebäudes warteten
bereits das Mittagessen und kalte Getränke auf uns.
Das offizielle
Programm des Chinesischtags eröffnete Herr Shi Mingde, der
Geschäftsträger der Botschaft der Volksrepublik China in
Deutschland. Herr Professor Guder, der Vorsitzende des Fachverbandes
Chinesisch e. V., und Frau Göttel-Dauber von der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Sport in Berlin bedankten sich für
die Einladung der chinesischen Botschaft und wiesen darauf hin, wie
stark das Interesse deutscher Schülerinnen und Schüler am
Erlernen der chinesischen Sprache und Schrift in den letzten Jahren
zugenommen hat.
Den
Grußworten folgten kleine Darbietungen aller beim Chinesischtag
anwesenden Schulen. Die Theaterstücke, Lieder und Gedichte wurden
zum größten Teil auf chinesisch vorgetragen. Unsere
Gruppe sang ein chinesisches Volkslied.
Die Menge der
Beiträge war beeindruckend, aber auch sehr anstrengend. Die
Konzentrations-fähigkeit der anwesenden Schülerinnen und
Schüler (und ihrer Begleiter) wurde auf eine harte Probe gestellt.
Das anschließende Konzert des deutsch-chinesischen
Jugendorchesters erhielt daher nicht mehr die volle Aufmerksamkeit, die
es eigentlich verdient hätte.
Die letzte
Darbietung des Tages - ein Instrumentalstück, gespielt auf alten
chinesischen Instrumenten - stellte einen der Höhepunkte des
Programms dar und wurde begeistert aufgenommen.
Zum Abschluss des
offiziellen Programms wurden alle Anwesenden zu einem Buffet mit
typisch chinesischen Speisen in der Botschaft eingeladen. Für
einige Schüler war es das erste Mal, dass sie die "Jiaozi" und
"Baozi" probieren konnten, von denen sie im Chinesischunterricht
bereits viel gehört hatten.
Nach dem Abschied
von der Botschaft und einem kleinen Bummel durch das abendliche Berlin
im WM-Jubel gingen wir ins Jugendhotel, wo die chinesische Botschaft
Zimmer für uns gebucht hatte. Nach kleineren Problemen (das
ursprüngliche Zimmer einer Schülerin, die im Rollstuhl sitzt,
war nicht behindertengerecht) konnten wir uns dort erholen.
Leider ging es am
nächsten Morgen bereits sehr früh zurück nach
München. Für einen größeren Stadtbummel durch
Berlin reichte die Zeit nicht mehr.
Für die
Schülerinnen und Schüler, die am Chinesischtag teilnahmen,
war es eine sehr interessante Erfahrung. In der ersten Chinesischstunde
danach trauten sie sich wesentlich mehr als vorher, in der Fremdsprache
zu sprechen. Es schien fast, als sei ihnen diese Sprache seit Berlin
ein wenig vertrauter geworden.
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