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An
unserer Schule kann Ihr Kind auch dann am Unterricht
teilnehmen, wenn der Schulbesuch aus gesundheitlichen Gründen
längere Zeit nicht möglich ist.
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So sieht die
Station aus, mit deren Hilfe Ihr Kind vom Krankenbett
über ISDN - Leitung am
Unterricht teilnimmt..
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Wie
funktioniert das?
Am häuslichen Arbeitsplatz Ihres
Kindes wird eine audiovisuelle Kommunikationsstation
aufgebaut. Dabei handelt es sich um ein Notebook, das mit
einer sogenannten Videokonferenzsoftware, einer Kamera und
einem Mikrophon ausgestattet ist (sh. Bildbeispiel oben). Alternativ
stellen wir Ihnen eine computerunabhängige Station zur Verfügung, die Ihren
privaten Fernseher als Bildschirm benutzt. Im
Klassenzimmer steht die Gegenstation. Die Verbindung zwischen
beiden Seiten wird über ISDN - Leitung in jedem Fall wie bei einem normalen Telephongespräch
hergestellt. Sofern Sie über einen DSL - Anschluss verfügen,
können Sie gern auch Ihren eigenen Rechner verwenden. In
diesem Fall wird die Verbindung über das Internet
hergestellt. Sobald die Verbindung steht, sieht Ihr Kind den
Lehrer oder auch die Klassenkameraden auf dem Bildschirm
seiner Station. Umgekehrt sehen Lehrer und Mitschüler Ihr
Kind. Die Bildübertragung Ihres Kindes kann im Bedarfsfall
abgeschaltet werden. Die Verständigung funktioniert wie bei
einem Telephongespräch und auch in dieser Qualität. Als
Tonübertragungsausgabegerät kann Ihr Kind entweder einen
Kopfhörer oder Lautsprecher verwenden. Die Übertragung der
Wortbeiträge Ihres Kindes ins Klassenzimmer erfolgt über
Lautsprecher.
Wann
funktioniert das?
Die Technik kann zu jeder beliebigen
Zeit eingesetzt werden.
Wer
kann das nutzen?
Das Fernunterrichtsverfahren kommt
für alle jungen Menschen mit solchen gesundheitlichen
Beeinträchtigungen in Frage, durch die deren audiovisuelle
Kommunikationsfähigkeit nicht nachhaltig beeinträchtigt
ist.
Welche
Vorteile sind damit für mein Kind verbunden?
Ihr Kind
versäumt nicht soviel Stoff. Der Kontakt zu den
Klassenkameraden wird auch dann aufrecht erhalten, wenn Ihr
Kind nicht zur Schule kommen kann. Die Zeiten, zu denen Ihr
Kind am Unterricht teilnimmt, können so festgelegt werden, wie
das der Gesundheitszustand Ihres Kindes erlaubt.
Welche
Nachteile sind damit für mein Kind verbunden?
Ihr Kind
muss sich trotz der Beschwerden, die die Krankheit verursacht,
mit seiner Außenwelt aktiv über ein zunächst fremdes Medium
auseinandersetzen.
Welche
technischen Voraussetzungen sind dafür erforderlich?
Unsere Stationen verwenden den sogenannten H-320 Standart.
Dabei werden Bild und Ton auf jeweils einem eigenen
Telephonkanal übertragen. Sie benötigen dafür zumindest einen
ISDN-Anschluss. Da nach Herstellung der Verbindung beide
B-Kanäle belegt sind, können Sie in dieser Zeit nicht mehr
telephonieren. Für diese Variante empfehlen wir daher, einen zweiten
ISDN-Anschluss legen zu lassen. Alternativ können wir die
Verbindung über das Internet per DSL oder UMTS Modem
herstellen . In diesem Fall verwenden wir als
Kommunikationssoftware "Skype".
Seit
wann verfügen wir über die nötigen Erfahrungen?
Wir
haben diese besondere Möglichkeit der Unterrichtung Ihres
Kindes seit 1999 erprobt. In der Aufbauphase wurden unsere
Bemühungen von der Barbara-König-Stiftung und der Stiftung
Bildungspakt Bayern unterstützt. Inzwischen gehört das bei uns
zum Alltag.
Wie
erfolgt die Kostenverteilung?
Die erforderlichen
Kommunikationsstationen werden Ihnen von unserer Schule gegen
eine Leihgebühr von
1,- Euro pro Tag zu Verfügung
gestellt. Die Telephongebühren tragen Sie.
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