Classe musée internationale 2007/08

 

11. Klasse

 

des Kleinen privaten Lehrinstituts Derksen

mit Frau Münchbach-Wellner

und Herrn Illner

 

2. Juni- 6. Juni 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

 

Führungen:

Les chefs-d’œuvres du Louvre

La peinture française au XIX ème siècle – grands formats

La sculpture cour Puget et Marly

La peinture française de la Renaissance

Ateliers:

Le corps sculpté

Voir le beau dans l’ordinaire


Am 1.Juni ist es so weit. 16 Schüler der 11. Klasse brechen mit Frau Münchbach-Wellner und Herrn Illner nach Paris auf, um vier Tage lang im Louvre Kunst mit Französisch zu verbinden.

Neben dem exquisiten Pflichtprogramm war die Besichtigung von Paris sowie weiterer Museen ein wichtiger Bestandteil des Programms.

Trotz des vielfach grauen Himmels und kühler Temperaturen verging die Zeit wie im Flug.

 

 

Nach wochenlanger Vorbereitung in Französisch (Vokabular der Kunstgeschichte, Texte über die Malerei von Delacroix) und in Kunst (Claude Lorrain, Delacroix) sind wir am Sonntag sehr früh mit dem TGV losgefahren.

Am Nachmittag gibt es einen ersten Orientierungsspaziergang: Notre-Dame mit Besichtigung, Rundgang Ile de la Cité – Ile Saint-Louis, durchs Marais zur Place des Vosges bis zur Bastille.

 

Montag, 2. Juni

Vor der ersten Führung um 14 Uhr im Louvre gehen wir ins Musée de l’Orangerie, um die berühmten Seerosenbilder von Monet zu sehen. Die Besichtigung der Sammlung von Paul Guillaume und Jean Walter im Untergeschoss lohnt sich ebenfalls.

Nach dem Mittagessen in der Uni-Mensa im 6.Bezirk begeben wir uns zum Louvre.

Am Gruppenempfang erhalten wir Kopfhörer und werden unterwiesen, wie wir das Empfangsgerät bedienen. Die Führerin spricht langsam und verdeutlicht ihre Worte auch gestisch. Wir verstehen, was sie sagt, und sind folglich sehr erleichtert.

Unsere Führerin zeigt uns zunächst die Überreste des mittelalterlichen Louvre und erläutert uns seine Geschichte. Wir sehen auch die Krone von Heinrich IV und die Kronjuwelen.

 

 

Danach besichtigen wird die Meisterwerke des Museums, Leonardo da Vincis „Felsgrottenmadonna“ und „Mona Lisa“. Die Führerin erklärt, dass da Vinci lange in Frankreich gelebt hat und dass er das Porträt der Mona Lisa mitgebracht hat, um daran seine Fertigkeiten zu zeigen. Das Bild hatte lange Zeit nicht die heutige Bedeutung, bekannt wurde es dann1911 aufgrund eines Diebstahls. Erst viel später hat man die außerordentliche künstlerische Qualität dieses Gemäldes erkannt. Heute drängen sich die Massen davor, sodass man es nur aus der Ferne bewundern kann. Nur unsere Rollstuhlfahrer hatten das Glück, es aus nächster Nähe zu sehen.

„Die Hochzeit von Kanaan“ von Paolo Veronese imponiert allein schon durch die Größe. Sie entspricht in etwa einer durchschnittlichen Pariser Wohnung. Die Führerin erläutert die unterschiedlichen Lesarten der dargestellten Szene: Zunächst sieht man natürlich das Wunder, wie es in der Bibel beschrieben wird und die Darstellung der venezianischen Gesellschaft jener Zeit, des Weiteren gibt es aber auch eine symbolische Lesart. So weisen z.B. die Metzger, die das Lamm zerteilen, auf den Opfertod Christi hin.

Von Jacques-Louis David sehen wir „Salbung des Kaisers Napoleon I. und Krönung der Kaiserin Josephine in der Kathedrale Notre-Dame“.
Die Führerin erläutert die Bildkomposition und die Bedeutung Davids als „Propagandamaler“.

Das letzte Meisterwerk, das wir sehen, ist „Die Freiheit führt das Volk“ von Delacroix. Die Führerin erklärt den historischen Hintergrund des Gemäldes und geht auf die Farbgestaltung ein. Das Blau-Weiß-Rot der Trikolore wird in der Kleidung der Personen und im Himmel wieder aufgenommen.

Nach der Führung bleiben wir noch im Saal, um die anderen Bilder von Delacroix anzusehen, die wir im Unterricht besprochen hatten und von denen wir nur die Reproduktionen kannten: „Der Tod des Sardanapale“ und „Das Massaker von Chios“.

Alles, was wir gesehen haben, beeindruckt uns zutiefst, aber es macht auch müde, vor allem, weil vor jedem Bild eine Menschenmasse steht.

 

Am Abend führt uns ein Spaziergang durch das Sentier-Viertel über das Forum des Halles zum Centre Pompidou.

 

Dienstag, 3. Juni

Am Dienstag ist der Louvre geschlossen. Da die Führerin im Louvre uns gewarnt hat, dass an diesem Tag alle in das Musée d’Orsay strömen, beschließen wir, am Vormittag zum Eiffelturm zu gehen. Am Nachmittag treffen wir uns bei der neuen Nationalbibliothek und lernen so ein Beispiel für moderne Architektur in Paris kennen.

Nach einer kleinen Ruhepause im Hotel gehen wir nach Montmartre, wo wir die Straßen von Amélie kennen lernen und den wundervollen Blick auf Paris genießen trotz des schlechten Wetters.

 

Mittwoch, 4.Juni

Heute stehen zwei Führungen auf dem Programm.

Vormittags bringt uns unsere Führerin die großformatige französische Malerei des 19. Jhd. näher, d.h. die Gemälde von David, Gros, Géricault und Delacroix.

Sie beginnt zunächst mit der Bedeutung der Salons für die damaligen Künstler, also der großen, von der Akademie organisierten Ausstellungen. Im Verlauf der Führung macht sie uns den Unterschied zwischen Klassizismus und Romantik klar.

Da wir die „Salbung Napoleons“ bereits bei der ersten Führung gesehen haben, beginnt sie mit dem „Eid der Horazier“. Sie spricht zunächst über den Maler David und sein Leben, vor allem über seine unlauteren Methoden, die er eingesetzt hat, um den „Prix de Rome“ zu gewinnen. Danach fragt sie uns, was wir auf dem Bild „Der Eid der Horazier“ sehen. Durch ihre geschickten Fragen erkennen wir, dass die römischen Gewänder und Gegenstände nicht echt, sondern frei nachempfunden sind und dass der Maler auf Details nicht geachtet hat. So schwört einer der Brüder mit der linken Hand statt mit der rechten. Für David war das unwichtig, denn er wollte eine Idee sichtbar machen, nämlich die Idee, dass das kollektive Gesetz wichtiger ist als Individualität.

Auf diesem Bild wird das Gesetz durch die Horazier repräsentiert. In ihrem Bildteil dominieren gerade Linien und Diagonalen. Die Sabinerinnen, die rechts dargestellt sind, stehen für die Gefühle – die Frauen weinen -, deshalb gibt es hier runde und geschwungene Linien.

 

 

Im gleichen Saal befindet sich ein weiteres Gemälde von David, das die Versöhnung der Römer mit den Sabinern zeigt. Die Führerin erzählt uns, dass David durch diese historische Szene zeigen wollte, dass auch das französische Volk sich nach der Revolution wieder versöhnen sollte. Die Festung, die man auf dem Bild sieht, lässt sich als Bastille identifizieren.

Als Beispiel für die romantische Bewegung sehen wir uns zunächst ein Gemälde von Gros an, „Napoleon auf dem Schlachtfeld von Eylau“. Dieses Gemälde zeigt das Elend des Krieges: verwundete Soldaten, Menschen, deren Gesichter und Gesten Gefühle zeigen, also Individuen.

Das letzte Bild der Führung ist „Das Floß der Medusa“ von Géricault. Die Führerin erzählt uns das tatsächliche Geschehnis, das den Maler inspiriert hat, nämlich der Schiffbruch, bei dem mehr als 400 Menschen den Tod fanden. Sie erläutert uns, dass dieses Bild einen Skandal entfachte, da der Maler ein zeitgenössisches Ereignis darstellt, ohne dazu den Auftrag erhalten zu haben. Als skandalös empfunden wurde auch, dass die dargestellten Personen Unbekannte waren.

Um die Szene so darzustellen, wie sie wirklich passiert ist, hat Géricault eigens mit den zehn Überlebenden der Katastrophe gesprochen. Sein Streben nach Authentizität ging sogar soweit, dass er Leichen aus dem Krankenhaus holte, um die Verwesung menschlichen Fleisches echt darzustellen. Für uns geht dieses Streben nach wirklichkeitsgetreuer Abbildung entschieden zu weit.

Am Nachmittag führte uns eine andere Dame durch einen Teil des Cour Marly und des Cour Puget. Diese Räume im ehemaligen Finanzministerium kamen bei der letzten Vergrößerung des Louvre hinzu. Da ein Aufzug nicht funktionierte, hat die Führerin kurzfristig das Programm umgestaltet, damit auch die Rollstuhlfahrer daran teilnehmen können.

Zuerst zeigt sie uns im Cour Marly die zwei Pferdeplastiken von Charles Antoine Coysevox, die Ludwig XIV für Versailles geordert hatte, eine mit Merkur, der Allegorie für Handel und Reichtum, die andere mit dem Trompete blasenden Ruhm, der die militärischen Erfolge des Königs versinnbildlicht. Kopien dieser Statuen befinden sich heute am Eingang zu den Champs-Elysées.

Im Cour Puget sehen wir uns den „Milon von Croton“ als Beispiel für barocke Plastik an. Hier befindeen sich auch die Sklaven des Denkmals für Ludwig XIV, das der Graf von Aubusson für die Place de la Victoire in Auftrag gegeben hat. Die Führerin erklärt uns ausführlich die Bedeutung und die Geschichte dieses Denkmals.

Danach führt sie uns zu dem Krönungsschwert der Könige sowie deren Sporen. Auch Napoleon hat diese Insignien verwendet. Die Führerin erklärt uns in diesem Zusammenhang auch die große Bedeutung Karls des Großen für Frankreich. Wir weisen sie darauf hin, dass er auch für die Deutschen von Wichtigkeit ist.

Im Anschluss besichtigen wir die Räume von Napoleon III, wo vor allem der Salon, der in ein Theater verwandelt werden konnte, sowie der riesige Speisesaal beeindrucken.

Um zu den Rubensbildern zu gelangen, die Marie von Medici für das Palais du Luxembourg hat malen lassen, passieren wir Installationen von Jan Fabre, einem zeitgenössischen belgischen Künstler. Wir finden sie ziemlich witzig. Die Führerin erklärt uns, dass es im Louvre oft Ausstellungen gibt, welche die hier ausgestellte Kunst mit der Moderne konfrontieren.

Die Bilder von Rubens zeigen Szenen aus dem Leben der Königin Marie de Medici zusammen mit Göttern der griechischen Mythologie.

Unser Kunstlehrer bittet die Führerin uns Bilder von Claude Lorrain zu zeigen, vor allem um die Lichtgestaltung zu sehen. Sie führt uns zunächst zu zwei kleinen Bildern von Vermeer, „Die Spitzenklöpplerin“ und „Der Astronom“. Sie erläutert, wie der Künstler Licht und Schatten einsetzte. Er benutzte für seine Arbeit eine Camera Oscura, um Details hervorzuheben und den richtigen Ausschnitt zu wählen. So sieht man die Nadel der Spitzenklöpplerin ganz genau, während die Fäden im Vordergrund sehr verschwommen sind.

Vor den Bildern von Claude Lorrain erklärt uns die Führerin dessen Arbeitsweise. Er trug immer ein Skizzenbuch bei sich. Diese Skizzen verwendete er dann in seinen erfundenen Szenerien. Wenn man die Bilder aufmerksam betrachtet, kann man Fehler finden, z.B. Schatten, die nicht zum Lichteinfall passen. Lorrain wählte auch oft Titel für seine Bilder, die mit der gezeigten Szene nichts zu tun haben.

 

Donnerstag, 5. Juni

Dieser Tag gefällt allen. Wir arbeiten im Atelier mit Gérard Delpit, unserem Louvre-Lehrer.

Vormittags ist das Thema der praktischen Arbeit der menschliche Körper in der Skulptur. Gérard beginnt mit ein bisschen Theorie. Er erklärt uns zuerst die Entwicklung der französischen Skulptur im Mittelalter, um uns danach die idealen Proportionen zu erläutern.

Danach läßt er uns die sechs Sinne benennen. Wir stellen fest, dass die Augen sehr wichtig sind, um Gefühle auszudrücken. Deshalb zeigt uns Herr Delpit, wie man in verschiedenen Epochen in der Bildhauerei Augen dargestellt hat. Dann sind wir an der Reihe. Mit Ton sollen wir ein Viertel eines Gesichtes, vor allem das Auge, modellieren. Jeder wählt einen bestimmten Typ der Augenmodellierung – antik, d.h. leer, mit Lichtpunkt in der Iris oder mit schneckenförmiger Iris – und versucht dies mit den zuvor verteilten Instrumenten zu realisieren. Wir sind alle sehr stolz auf unsere „Meisterwerke“ und einige von uns nehmen ihre Arbeitsergebnisse mit nach München.

 

 

Nach dieser praktischen Phase besuchen wir noch einmal den Cour Marly und Cour Pugy, um zu überprüfen, wie die Augen der Statuen gemacht sind. Herr Delpit erklärt uns, dass man im Barock das antike Auge bevorzugte, um nicht von der Bewegung abzulenken, denn ein ausdrucksvolles Auge zieht den Blick des Betrachters an. Anhand einer Arbeit von Pugy, erläutert er uns, was ein Hoch-, ein Flachrelief und was eine Vollplastik ist.

 

Nach einer kurzen Pause von einer Stunde finden wir uns wieder bei Herrn Delpit ein, dieses Mal, um das Schöne im Gewöhnlichen zu entdecken. Er hat dazu im Atelier vier Tische vorbereitet, jeden mit einer Tischdecke verhängt, dahinter ist jeweils auch ein Tuch aufgehängt. Unter jedem Tisch steht eine Kiste mit verschiedenen Gegenständen.

Wir bilden vier Gruppen, jede Gruppe geht zu einem Tisch. Die Aufgabe besteht darin, mit Hilfe der Gegenstände aus der Kiste eine Geschichte zu erfinden und eine entscheidende Szene daraus mit ihnen darzustellen, sodass der Betrachter die Geschichte versteht. Ein Schüler der Gruppe fotografiert mit einer Polaroidkamera diese Szene.

Die Gegenstände aus den Kisten sind in einem Bild, das im Louvre hängt, dargestellt.

 

 

 

Diese Arbeit macht viel Spaß, obwohl man gleichzeitig an vieles denken muss: das Zusammenspiel von warmen und kalten Farben, die Komposition – als Bogen, als Treppe, gerade Linie oder als Pyramide. Man muss den Bildausschnitt wählen, den Blickwinkel.

Jede Gruppe gestaltet zwei Szenen, schafft somit zwei Werke.

Nach vollendeter Arbeit suchen wir die Werke, in denen die Gegenstände zu finden sind. Es handelt sich um Bilder aus dem 17. Jhd. Eines davon stammt von Georges de la Tour, „Der Betrüger“, die „Bauernfamilie“ wurde von den Brüdern Le Nain gemalt und „Das Stilleben mit Schachbrett“ ist von Lubin Baugin.

Dieses Bild ist sehr interessant, weil es keine Personen zeigt und trotzdem eine Geschichte erzählt. Herr Delpit erklärt uns die symbolische Bedeutung der Gegenstände, wie z.B. die drei Nelken, die einerseits die Liebe versinnbildlichen, aber auch gleichzeitig die Dreieinigkeit, also die Religion. Er lässt uns herausfinden, welche Gegenstände die fünf Sinne darstellen. Wir beginnen zu verstehen, dass man die Ikonografie einer Epoche kennen muss, um die Bedeutung eines Bildes zu verstehen.

Der Tag ist so abwechslungsreich gewesen, dass wir uns noch voller Elan ins Musée d’Orsay begeben. Dort ist nämlich am Donnerstagabend der Eintritt frei für alle jungen Leute bis 25 Jahre – das müssen wir natürlich ausnützen.

 

 

Freitag, 6. Juni

Letzter Tag unseres Programms, die französische Malerei der Renaissance. Unsere Führerin beginnt mit einem Porträt von Franz I von Jean Clouet. Der König wird in der für diese Epoche typischen Art dargestellt. Die Gewänder sind kostbar und der gewählte Bildausschnitt zeigt ihn als imposanten Mann, vor allem durch die breit erscheinenden Schultern. Völlig neu ist, dass der König den Betrachter anschaut und somit eine Beziehung zu ihm herstellt.

Nach diesem Porträt vom Anfang der Renaissance sehen wir uns Beispiele aus der ersten Schule von Fontainebleau an. Die Führerin erläutert uns zunächst den manieristischen Stil. Dafür wählt sie ein Bild von Jean Cousin, „Eva Prima Pandora“. Sie zeigt uns anhand der Proportionen des Körpers typische Merkmale des Manierismus: kleiner Kopf und Oberkörper, hingegen Bauch und Beine überproportional in die Länge gestreckt. Danach erklärt sie uns die symbolische Bedeutung – Eva und Pandora, zwei Frauen, die den Menschen das Böse brachten – und die politische Bedeutung – eine Kritik an Diane von Poitiers, die sich in unziemlicher Weise in die Politik einmischte.

 

Ein anderes Bild der ersten Schule von Fontainebleau von einem unbekannten Maler zeigt Diane von Poitiers als Jagdgöttin Diana. Man kann hier die gleichen Körperproportionen feststellen.

Das Bild „Die Massaker des Triumvirats“ von Antoine Caron zeigt eine andere Ausprägung des Manierismus. Auf diesem Bild sieht man die Stadt Rom und sehr viele kleine Figuren. Die Pastellfarben sind sehr sanft, schaut man jedoch genauer hin, erkennt man grausame Mordszenen.

Das bekannteste Bild der zweiten Schule von Fontainebleau stammt auch von einem unbekannten Künstler. Es ist das „Porträt der Gabrielle d’Estrées und der Gräfin von Vilars“. Auch dieses Bild hat einen politischen Hintergrund, obwohl es zunächst als erotische Szene gesehen werden kann.

 

Keine erotische Geste, sondern Hinweis auf die Mutterrolle

 

Zum Schluss zeigt uns die Führerin noch einmal Porträts. Diejenigen, die weniger bekannte Leute darstellen, sind standardisiert, überall ist die gleiche Haltung, der gleiche Bildausschnitt gewählt. Die Porträts der Aristokraten sind wirklichkeitsgetreuer und individueller.

 

Damit enden die „Classes musée“, nicht aber unser Parisaufenthalt. Mit einem Spaziergang durch das Opernviertel und über die Champs-Elysées, wo wir die Pferdestatuen von Coysevox suchen, verbringen wir noch einen schönen Abend, bevor wir am nächsten Tag nach München zurückfahren.