Station 2

Station 1

Deutsche, polnische und ukrainische Schüler unternehmen eine Reise bei der sie im Verlauf von drei Stationen Persönlichkeiten des Zeitgeschehens kennenlernen, die aus der Erfahrung mit staatlichem Terror und Krieg Mut bewiesen und so für ein friedliches Zusammenleben der Menschen gewirkt haben.

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Das Projekt wird gefördert durch die Stiftungen:

Frieden für Europa – Europa für den Frieden
Fundacja Szczęśliwe Dzieciństwo
Hanns-Seidel-Stiftung
Stiftung zur Förderung des Kleinen privaten Lehrinstituts Derksen

Die Grundidee:

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Wir möchten unsere Schüler auf eine gemeinsame Reise schicken, in deren Mittelpunkt die Begegnung mit Zeitzeugen stehen wird. Die Projektbeteiligten sollen so Menschen kennen lernen, die während des Krieges oder durch die Erfahrung des Krieges den Mut gefunden haben, gegen den Strom zu schwimmen und damit beispielhaft für ein friedliches Miteinander der Menschen in Europa auf ihre jeweils spezifische Weise gewirkt haben. Auf diese Weise erleben Schüler aus drei Ländern „Mut“ als wichtige Tugend zur Friedenserhaltung und –gestaltung. Im Verlauf dieser Reise werden sie zugleich erfahren, wozu Menschen fähig sind, wenn ihnen unbeschränkte Macht übertragen wird. Im Verlauf einer gemeinsamen Exkursion durch die drei Länder erkunden die Projektbeteiligten auch Stationen des Leids und begreifen dabei, wohin es im Extremfall führen kann, wenn fehlender Mut zum Verlust des Friedens geführt hat. Die Besuche von Orten wie Dachau, Majdanek, Zamosc, Lwiw und Ibica sollen solche Extreme verdeutlichen.

Vorbereitend recherchieren die Schüler die Lebensläufe der Personen der Zeitgeschichte, denen sie begegnen werden und erkunden deren Motive, Wirken und Erfahrungen. Die Ergebnisse der Recherchen werden auf Schautafeln festgehalten und ergänzt durch Befragungen der Zeitzeugen, wo das dann noch möglich ist. Im Rahmen einer von Station zu Station wachsenden gemeinsamen Präsentation, die z.B. die Form einer realen Ausstellung annehmen kann, erweitern die Schüler die vorbereiteten Schautafeln um die Eindrücke und Erkenntnisse, die sie im Verlauf der Begegnungen mit den Zeitzeugen gewonnen haben.

An jeder Station erhalten die Schüler ausreichend Gelegenheit, ihre jeweiligen Eindrücke festzuhalten. Dies kann schriftlich, mündlich, bildlich oder filmisch geschehen. Die Eindrücke sollen als Stationen einer Reise zum Abschluss des Projektes in Form einer Ausstellung, einer Broschüre und/oder eines Internettauftritts festgehalten und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wir beabsichtigen, den Verlauf der Reise filmisch aufbereiten zu lassen. Die Ergebnisse der Reise sollen an allen drei Schulen zeitversetzt vorgestellt werden.

Station 3

Frieden braucht Mut