| Möglichkeiten der künstlerischen Verwirklichung gibt es viele! | |||
Vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen der Integrationsübungen. |
Eine gute Gelegenheit dies zu erfahren hatten Anfang Dezember 2008 insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Polen und der Ukraine. Koordiniert durch die Stiftung Glückliche Kindheit in Lublin haben sich die Jungen und Mädchen der 10ten Klasse des Kleinen privaten Lehrinstituts Derksen aus München und ihre Altersgenossen vom Privatgymnasium in Lwiw sowie der Norvidschule und der Zespól Szkól Spolecznych im. Hetmana Jana Zamoyskiego aus Krasnystaw zunächst im Gästehaus der Jugendakademie der Stiftung in Motycz getroffen. Bereits im Rahmen der dort veranstalteten Integrationsspiele konnten die jungen Leute etwa erproben, wie sich Namen zu Gesichtern wandeln, aus den Buchstaben der Vornamen Rätsel entstehen oder sich aus vielen kleinen Strichen Traumhäuser formen lassen. Künstlerische Phantasie war auch gefordert, als es am Nationalitätenabend darum ging, den neuen Freunden aus den Partnerländern Informationen über die jeweils eigene Stadt musikalisch und in Form kleiner szenischer Darbietungen zu vermitteln. In der Altstadt von Lublin wiederum boten die verwinkelten Gassen am Folgetag ebenso wie die historischen Gebäude und der Bazar mit seinen vielfältigen Besuchern reiche Motive für die künstlerische, photographische und journalistische Neugier der jungen Entdecker. Dass die Wahrnehmung dieser Eindrücke eine Sache ist, deren Umsetzung in selbstgefertigte Bilder, Artikel oder phototechnisch ansprechende Kollagen hingegen eine ganz andere Herausforderung darstellt, erfuhren die Teilnehmer der Begegnung in den folgenden Tagen in Krasnystaw. In den Räumen der Bibliothek der Norvidschule ging es darum, aus dem im Rahmen der Erkundungen gewonnenen Material internetfähige Beiträge entstehen zu lassen. Nach einem Besuch des Stadtmuseums und beim Bürgermeister im Rathaus mussten sich Deutsche, Polen und Ukrainer in gemischtnationalen Gruppen im Rahmen von Workshops auf eine gemeinsame Linie bei der Umsetzung der gestellten Aufgaben verständigen. Angesichts der nicht immer perfekten Sprachkenntnisse stellte dies einige Teilnehmer vor bisher so nicht gekannte Probleme, deren Lösung durchaus kreative Ideen erforderlich machte und entstehen ließ. Dass dabei ein gewisse vorausplanende Arbeitsökonomie nicht von Nachteil sein kann, bewiesen gleich mehrere der Arbeitsgruppen im Verlauf des Besuches in Zamocz am Donnerstag. Hier ging es neben den bekannten Rechercheaufgaben zusätzlich darum, Geschichten in Erfahrung zu bringen, die für diese Stadt besonders kennzeichnend sind. Wie sehr die frisch gebildeten Teams in der kurzen Zeit der gemeinsamen Arbeit zusammen gewachsen waren, zeigte sich am Freitag, als die Veranstaltung nach einem Besuch beim Starost und der Diskussion und Würdigung der erzielten Resultate zu Ende ging. Die Tränen beim Abschied mussten nicht künstlich erzeugt werde und sind in diesem Fall kein schlechtes Ergebnis. |
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Kreativität kennt keine Grenzen. |
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Grenzüberschreitungen auszuprobieren kann manchmal ganz schön anstrengend sein. |
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Aber auch ein spannendes Erlebnis. |
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