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Das
Kleine private Lehrinstitut Derksen versteht sich als weltoffene
Schule.
Weltoffenheit
bedeutet für uns vor allem auch, dass die Schülerinnen
und Schüler unserer Schule Gelegenheit erhalten sollen,
mit gleichaltrigen jungen Menschen anderer Länder in
Kontakt zu treten, diese zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.
Wir halten das für wichtig, weil wir davon überzeugt
sind, dass die Fähigkeit zur friedlichen Zusammenarbeit
in der Zukunft in unserem globalen Dorf erleichtert wird,
wenn die Entscheidungsträger von morgen durch praktische
Erfahrungen gelernt haben, miteinander grenzüberschreitend
zu kooperieren. Aus den gemeinsamen Erlebnissen entstehen
gegenseitiger Respekt und Achtung der jeweiligen Besonderheiten,
die für ein friedliches Miteinander unverzichtbar sind.
Um diesem
Grundsatz zu entsprechen, unterhält das Kleine private
Lehrinstitut Derksen seit vielen Jahren Schulpartnerschaften
mit Schulen in Frankreich
und den USA.
Dabei erhalten Schüler beider Seiten die Gelegenheit,
das jeweils andere Land für zwei bis drei Wochen zu besuchen.
Im Vordergrund steht das gegenseitige Kennenlernen der Sitten
und Gebräuche der gastgebenden Schule und des gastgebenden
Landes. Am Schüleraustausch mit Frankreich nehmen die
Schüler der jeweiligen neunten Klasse teil. Die gegenseitigen
Besuche mit den USA gestalten die Schülerinnen und Schüler
der elften Jahrgangsstufe.
Aus unserer
Sicht ganz besonders wichtig ist der Kontakt zu unseren östlichen
Nachbarn. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere
Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit
wahrnehmen, sich mit ihren Alternsgenossen aus Osteuropa auseinander
zu setzen. Seit Ende der 80er Jahre pflegen wir daher einen
regelmäßigen Schüleraustausch mit der Schule
Nr. 1258 in Moskau.
An diesen etwa 14-tägigen Treffen nahmen bisher stets
die Schülerinnen und Schüler der 10ten Klasse teil.
Ab dem Schuljahr 2003/04 wird dieser Austausch mit Schülern
der 8ten Jahrgangsstufe durchgeführt.
Neben
dem herkömmlichen Schüleraustausch verwirklichen
wir gemeinsam mit geeigneten Partnern auch projektbezogene
Kooperationsvorhaben. Diese Aktivitäten werden in der
Regel in Form von Drei-Länder-Treffen organisiert. In
der Vergangenheit haben wir derartige gemeinsame Vorhaben
unter Beteiligung unserer polnischen,
ukrainischen und russischen Partner durchgeführt. Die
bisherigen trilateralen Treffen haben stattgefunden in Wildbad
Kreuth, wo wir durch die Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt
wurden, mit Hilfe der Karl-Arnold-Stiftung in Bad-Godesberg
und dank der Förderung des DPJW und der Stiftung Glückliche
Kindheit in Lublin und Krasnystaw.
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